Situation im Osten der Ukraine

Trotz massiver russischer Militärlieferungen an die Terroristen im Donbass und internationaler Passivität – auch nach dem Absturz der MH-17 – macht die Anti-Terror-Operation (ATO) der Ukraine Fortschritte:

Der ukrainische Geheimdienst hat in den letzten Wochen einige Terroranschläge in Odessa, Dnipropetrovsk und Kharkiv verteitelt, vor einigen Tagen ist ein Anschlag auf den Innenminister fehlgeschlagen – die Frage ist wie lange das noch für die ukrainische Seite gut geht; russische Spezialeinheiten sind an potentiellen Brennpunkten aktiv.

Die Situation an den ukrainisch-russischen Grenzen ist unverändert: Russische Truppen stehen bereit (ca. 41.000) und Terroristen beschiessen die russische Grenze (vor allem im Gebiet Luhansk) – die russischen Soldaten attackieren als Antwort ukrainische Stellungen mit Raktenwerfern und nutzen den “Feuerschutz” um Militärmaterial über die Grenze zu bringen. Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine nannte heute zum ersten Mal diese Aktionen eine “Aggression gegen unseren Staat“. Der Kriegszustand für den Donbass wurde aber nicht ausgerufen – Abhilfe soll vorest eine Teilmobilisierung der Bevölkerung zur Unterstützung der ATO-Kräften bringen.

Grund genug für den russischen Präsidenten eine NATO-Gefahr jenseits der russischen Grenzen herbeizubeschwören und sich wiederum als Opfer westlicher Aggression zu stilisieren.

 

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